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Drah di' um
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Münchner Altstadt-Sängerinnen
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Münchner Altstadt-Sängerinnen: Anneliese Lackermair, Eva Hawkins, Carmen Auchtor Familienmusik Mittelhammer: Ludwig Mittelhammer, Klarinette Julia Mittelhammer, Flöte Katharina Mittelhammer, Geige Ludwig Mittelhammer jun., Klavier Ulrike Mittelhammer, Harfe Johann Zeller, Akordeon Christian Willisohn, Klavier
recorded 2010 at ART BY HEART Studios, Rohrbach, Germany Engineer: Christian Willisohn Producer: Christian Willisohn
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Order No: ABH 4005 2

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Der Reinerlös aus dem Verkauf dieser CD geht an die Kinderkrebshilfe Regensburg.
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Produkt-ID: ABH 4005 2
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Das Wesen einer Stadt spiegelt sich auch im Witz ihrer darin lebenden Menschen. Das gilt für München heute noch genauso wie vor 150 Jahren. In diese als „Prinzregentenzeit“ benannte liberale Epoche fiel nicht nur der Aufstieg Münchens zur Großstadt; die Stadt wurde auch ein kultureller Mittelpunkt für Literaten, Musiker, Maler und Architekten. Infolge dieses wirtschaftlichen Aufschwungs fanden viele junge Landleute Arbeit in der Stadt. Allerdings stiegen auch die Lebenshaltungskosten enorm, und so entstanden bei den Kleinbürgern bald große soziale Not und Verelendung – ein idealer Nährboden für die meist sozialkritischen Lieder und Couplets (Strophenlieder) der sogenannten Volkssänger.
In über 100 Singspielhallen wurde das einfache Volk bei Bier und Schweinsbraten mit lustigen und oft recht derben Szenen, Couplets und Wortbeiträgen unterhalten. Die Volkssänger und Komiker selbst waren meist Handwerker und Dienstboten und betrieben die Unterhaltungskunst nebenbei. Besungen wurden in diesen ersten „Gassenhauern“ z. B. der „Stolz von der Au“, „Lucke und Kare“ oder „Die verblühten Schönheiten“. Allen Volkssängern war gemeinsam, dass sie in ihren Vorträgen Kritik an Missständen und Ungerechtigkeiten der Obrigkeit äußerten (die Couplets wurden deshalb von der Polizeidirektion zensiert und oft nicht genehmigt). Bekannte und beliebte Auftrittsorte waren u.a. das Platzl, die Sängerwarte, das Apollotheater, die Colesseums-Bierhalle u.v.a.
Die fast 100-jährige Ära der Münchner Volkssänger endete in den 30er-Jahren wohl hauptsächlich durch das Aufkommen von Kino, Radio und Fernsehen. Die bekanntesten Vertreter dieser Volkskomiker waren u.a. Papa Geis, Papa Kern, Hans Blädel, August Junker, Anderl Welsch und der Weiß Ferdl – unerreicht natürlich Karl Valentin und Liesl Karlstadt, die allerdings feinere Ironie, spontane Vortragstechnik und eigene Bühnenbilder als Stilmittel wählten. Bis in unsere Zeit wirkten noch Emil Vierlinger, der Roider Jackl, Bally Prell (die Schönheitskönigin von Schneizlreuth) und Ida Schumacher. Mit ihnen allen verschwand leider auch diese legendäre Form der Kleinkunst und Unterhaltung. Christina Scheuerer
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Seit nunmehr 30 Jahren widmen sich die Münchner Altstadt-Sängerinnen dem „altbairischen Liedgut“. Besonderer Respekt gebührt aber der einfühlsamen Darbietung von volkstümlichen Marienliedern aus ihrem umfangreichen Repertoire sakraler Musik. Seit den 80er-Jahren machen die Münchner Altstadt-Sängerinnen auch durch ihre mehrstimmigen Interpretationen von Münchner Wirtshausliedern und Couplets auf sich aufmerksam. Darüber hinaus bildeten sie viele Jahre den musikalischen Rahmen bei Dichterlesungen bekannter Schauspieler wie Fritz Straßner, Gustl Bayrhammer oder Gerd Fitz und Veranstaltungen der Münchner Turmschreiber.
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Titel:
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1. Mia san diskret 2. Drah di’ um (Münchner Stadt) 3. Da is zünfti', da is grüawi! 4. Polka Francaise (No.9) aus Opus No. 101 5. Fei' nix'n sagn! 6. Spezialitäten (Die Marie und die Lisette) 7. Centrum-Couplet 8. Festmarsch (No.11) aus Opus No. 101 9. Die verblühten Schönheiten 10. s'Kanapee 11. Hendl Walzer 12. So was ist z'wider 13. Jetzt geht's 14. Schottisch (No.7) aus Opus No. 101 15. Jessas sind die Männer dumm 16. Bist aa da? 17. Münchner Kindl Walzer op. 286
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